Thieme Verlagsgruppe

Entlassmanagement ist noch nicht angekommen

Eine aktuelle hkk-Studie unter der Leitung von Dr. Bernard Braun vom Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG) zeigt, dass im vorgeschriebenen Entlassmanagement noch Defizite herrschen. Nur 26,6 % aller Patienten wurden demnach schriftlich über Inhalt und Ziele des EM informiert. Studienleiter Dr. Braun hierzu: „Solange nicht ausnahmslos alle Krankenhauspatienten mit einem nachstationären Behandlungsbedarf, also mindestens die 42,1 Prozent schwer und chronisch Erkrankten, vollumfänglich informiert werden, ist der Rahmenvertrag zum Entlassmanagement nicht erfüllt. Erst wenn das erreicht ist, ist eine erfolgreiche Vorbereitung der Krankenhauspatienten auf die Zeit nach ihrem Klinikaufenthalt und ein optimaler Heilungsverlauf möglich.“

Der Mangel an Informationen hat laut der Studie vor allem zur Folge, dass weniger als ein Fünftel (19,2 %) der Patienten einen Entlassplan zu ihrem Behandlungsbedarf an die Hand bekommen. Darüber hinaus kam es bei rund einem Drittel der Studienteilnehmer vor, dass diese, die beispielsweise eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung benötigten, keine bekamen, weiß der Studienleiter u. a. zu berichten. Ein Lichtblick stellt allerdings die Aufklärung der Patienten über Art und Behandlung ihrer Krankheit dar. Ganze 83,7 % gaben hier an, ausreichend informiert worden zu sein.

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Zur kma-Pressemitteilung zur Studie

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