Thieme Verlagsgruppe

Das müssen Sie für 2017 wissen

Mit dem Jahreswechsel treten für das Gesundheitswesen und im Speziellen für die Pflege relevante Änderungen im G-DRG-System in Kraft. Skalen oder auch Assessmentinstrumente wie der Barthel-Index, die Funktionale Selbstständigkeitsmessung (FIM) und der Mini-Mental Status-Test (MMSE) werden ab 2017 bei pflegeaufwändigen Patienten erlösrelevant. Über die Nutzung und Abrechnung dieser genannten Skalen können wiederum die ICD-10-Codes zu „Funktionseinschränkung“ (U 50 (motorisch) und U 51 (kognitiv)) ausgelöst und abgerechnet werden. (Die sogenannten „Pflegebedarfsfaktoren“, welche der DPR im letzten Jahr gefordert hatte.)

Darüber hinaus mussten Krankenhäuser seit 2016 den OPS der Pflegebedürftigkeit mit Hilfe von Pflegestufen ermitteln. Diese werden ab 2017 in Pflegegrade überführt und ab 2018 erlösrelevant. In den Altenheimen werden aus den ursprünglichen vier Pflegestufen ebenfalls fünf mögliche Pflegegrade. Das NBA (Neues Begutachtungs-Assessment) dient dem MDK als Hilfsmittel zur Beurteilung der Einstufung in einen Pflegegrad. Einzelne Häuser können durch eine Software, die dieses Hilfsmittel integriert hat, auch selbst prüfen, ob eine Höhereinstufung beantragt werden sollte.

Wie gehen Sie vor?

Nach Bekanntwerden der für Ihre Arbeit relevanten Änderungen im G-DRG-System für 2017 suchen Sie nach Lösungen, Skalen wie den Barthel-Index, die Funktionale Selbstständigkeitsmessung (FIM) und den Mini-Mental Status-Test (MMSE) in korrekter Art und Weise abzubilden. Was aber tun, wenn die Zeit fehlt, umfassende Mitarbeiterschulungen anzusetzen, Sie aber trotzdem nicht auf die potenziellen Zusatzerlöse verzichten wollen?

Um weitere Papierberge zu vermeiden und Zeit und Kosten zu sparen, bietet Ihnen RECOM bereits Anfang nächsten Jahres innerhalb der Softwareprodukte PKMS-CheckDoku und RECOM-GriPS die Möglichkeit, alle notwendigen Skalen abzubilden, auszufüllen und abzurechnen. Darüber hinaus wird es im Sommer basierend auf dem Basis-Assessment* (BAss) eine intelligente Funktion geben, aus der die notwendigen Skalen automatisch befüllt werden.

Das müssen Sie tun

Sie tätigen Ihre Angaben innerhalb des BAss und die Software generiert automatisch alle notwendigen Angaben zur Befüllung der notwendigen Assessments/Skalen zur Codierung der U50.- und U51.-.
RECOM bietet Ihnen hiermit ein innovatives Werkzeug, um Arbeitsprozesse zu entschlacken und die höchstmöglichen Erlöse zu erwirtschaften. Ein nützlicher Nebeneffekt ist, dass dadurch auch der OPS 8-55 unterstützt werden kann. Darüber hinaus dient das Basis-Assessment zur Plausibilisierung u. a. für den PKMS und unterstützt den Pflegeprozess durch eine systematische, standardisierte Informationssammlung.

In der Software PKMS-CheckDoku bzw. RECOM-GriPS wird durch eine eng verzahnte Struktur zwischen dem BAss und dem NBA (Neues Begutachtungsassessment) der Hinweis auf Pflegestufen und die OPS-Kodierung von 9-984 ermöglicht. Die Software bietet Ihnen also die Möglichkeit bei ihren Patienten eine Neu-/Höherbeantragung besser erkennen zu können. Zudem werden durch das BAss die Hinweise auf ein poststationäres Versorgungsdefizit sichtbar, so dass Sie zudem noch eine Unterstützung bekommen, die ab dem 01.07.2016 geforderten Anforderungen an das Entlassungsmanagement im Krankenhaus realisieren zu können.

Das bieten wir Ihnen

Informationssammlung in der Anamnese 

  • Übersichtliche und anwenderfreundliche Eingabemöglichkeit
  • Strukturierte Informationssammlung (SIS) mit Risikomatrix integriert in der Anamnese
  • Weitere Einschätzung in der Risikomatrix mit strukturierten Anamneseinformationen (IDEA)
  • Automatischer Vorschlag von fachlich sinnvollen Inhalten zur Unterstützung der Planung
  • Erleichtert die bedarfsgerechte und individuelle Planung
  • Eindeutige und unmissverständliche Dokumentation

Planung: Effizient und spürbar einfach

  • Einfache und fachlich-logische Maßnahmenplanung
  • Angepasste Inhalte für die Altenpflege
  • Pflegediagnostik mit ENP, sortierbar nach dem einrichtungsspezifischen Modell (z. B. SIS, AEDL, …)
  • ENP als fachlich fundierte Wissensbasis zur Abbildung der individuellen Bedürfnisse des Bewohners
  • Komfortable Planung durch bewohnerbezogene, individualisierbare Leistungskomplexe (Standards)
  • Flexible Anpassung der Planung entsprechend dem Pflege- und Betreuungsbedarf
  • Effiziente Anwendung von Expertenstandards über die Fachsprache ENP
  • Intelligente Suchfunktion macht das Planen deutlich einfach

Aufwand reduzieren

  • Schnelle und anwenderfreundliche Dokumentation von Besonderheiten und Abweichungen

             - Ad-hoc-Maßnahmen (ungeplante Maßnahmen)
             - Nicht durchgeführte, aber geplante Maßnahmen (mit Begründung)
             - Verlaufsberichte zu geplanten Maßnahmen

  • Schnelle Dokumentation durch Sammelabzeichnungen
  • Textbausteine erleichtern das Verfassen von Berichten
  • Nachvollziehbarkeit und Lesbarkeit der Dokumentation
  • Durchgängige Verfügbarkeit der Informationen optimiert die Arbeitsprozesse
  • Verbesserter Informationsfluss und Vermeidung von Doppeldokumentation reduzieren den Dokumentationsaufwand
  • Gruppendokumentation für soziale Betreuung und Aktivitäten

 

Kontrolle und Optimierung: Mehrwert schaffen

  • Automatische Befüllung des neuen Begutachtungs-Assessments (NBA) und damit Eingruppierung in die Pflegegrade
  • Anzeige von Überschreitungen des Hilfebedarfs (Höherstufungsanträge)
  • Maximalen Mehrwert schaffen über dokumentierte Inhalte
  • MDK-sichere Dokumentation
  • Umfangreiches Warn- und Meldesystem zur Unterstützung von täglichen Arbeitsprozessen
  • Umfassende Auswertungen und Reports für das Management

Möchten Sie mehr über die neuen Funktionen in PKMS-CheckDoku und RECOM-GriPS erfahren oder interessieren Sie sich generell für diese innovativen Wissensmanagementsysteme?

Dann wenden Sie sich gerne direkt an RECOM unter +49 (0)561/870897-0 oder an info@recom.eu.

*Das Basis-Assessment wurde von der Fachgesellschaft ProPflege entwickelt. 

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