Thieme Verlagsgruppe

Fit für Pflegecontrolling – Zahlen, Daten, Fakten, wichtiger denn je

Fit für Pflegecontrolling – Zahlen, Daten, Fakten, wichtiger denn je

Seminar: Inhouse
Dauer:
1 Tag (8 Unterrichtseinheiten a 45 Min. zzgl. Pausen)
Zielgruppe: Interessierte Mitarbeiter des Pflegedienstes, Medizincontrollings, Pflegemanagements
Teilnehmerzahl: ca. 20 Personen
RbP-Punkte: 8 Punkte
Preis: Auf Anfrage
Inklusive: Seminarunterlagen, Handbuch für Pflege & Vergütung

Das Themenfeld Pflegecontrolling gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dies geschieht nicht zuletzt auf Grund der hohen Anzahl an Gesetzesänderungen, denen die Kliniken momentan ausgesetzt sind. Durch die Herausnahme der Pflegekosten aus den DRGs und eine gesonderte Vergütung der Pflegekostenanteile rückt ein gut aufgestelltes Controlling in den Fokus. Retrospektiv betrachtet hat sich die Pflegedienstleitung schon immer mit Pflegecontrolling befasst. Lagen bisher die Schwerpunkte bei der Steuerung des einheitlichen Pflegeprozesses sowie der Steuerung des Pflegebedarfs; erlebt man aktuell das Hinzukommen des Schwerpunktes Pflegefinanzierung.
Die Kernaufgabe des Controllings ist im wirtschaftswissenschaftlichen Sinn die Planung, Steuerung und Kontrolle, dies lässt sich 1:1 auf die Pflege übertragen. Die Teilnehmer sollen durch das Seminar eine Einführung in das neue Berufsfeld „Pflegecontrolling“ erhalten und Methoden, Strategien und Handlungsansätze für Ihre Klinik kennenlernen.

Ziele des Seminars

Ziel des Ein-Tages-Seminars soll es sein, den Teilnehmern einen umfassenden Überblick über das Themengebiet „Controlling in der Pflege“ zu vermitteln. Die Teilnehmer sollen einen Anstoß für hausinterne Veränderungen bzw. Optimierungsprozesse erhalten. Im Seminar soll ein Ideenpool entstehen, wie und mit welchen Kennziffern z. B. künftige Pflegebudgetverhandlungen optimiert werden können. Angedacht sind hier z. B. Auswertungen zum Workflowindex, Kennziffern zum Pflegebedarf, Pflegepersonalquotienten, Rationierungsverhalten sowie solide aG-DRG-Kennziffern.

Seminarinhalte

Grundlagen und Einführung
Im Rahmen des ersten Themenblockes soll es gelingen, den Teilnehmern die Grundlagen des DRG-Systems in der aktuellen Konstellation zu vermitteln. Dies dient als notwendige Basis für die nachfolgenden Themenblöcke. Ebenso soll die Notwendigkeit eines gut aufgestellten Pflegecontrollings herausgearbeitete werden.

  • Grundlagen des DRG-Systems
  • Pflege im DRG-System
  • Pflegeerlöskatalog
  • Grundlagen Pflegecontrolling
  • Warum ist ein gut aufgestelltes Pflegecontrolling notwendig
  • Welche Zahlen, Daten, Informationen sind notwendig
  • Aufgaben des Pflegecontrollings (administrativ, strategisch, operativ)

Aktuelle Gesetzgebung/Herausforderungen
Dieser Themenblock befasst sich mit den aktuellen gesetzlichen Vorgaben und den möglichen Konsequenzen für die Kliniken.

  • Pflegepersonaluntergrenzenverordnung (PpUGV)
  • Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG)
  • PpUG-Nachweisvereinbarung
  • PpUG-Sanktionsvereinbarung
  • Pflegepersonalabgrenzungsvereinbarung

MDK-Reformgesetz und die Wichtigkeit für die Pflege
Die unten aufgeführten Punkte werden theoretisch dargelegt und anhand von praxisnahen Beispielen/Berechnungen untermauert. Risiken, Chancen und Handlungsempfehlungen werden abgeleitet. Gewünscht ist ebenfalls ein Impuls zur Diskussion.

  • Ausgangslage, Hintergrund, Struktur des MD
  • Prüffrist und Prüfquoten
  • Strafzahlung 2020/2021 inkl. Berechnungsbeispielen
  • Primäre Fehlbelegung/AOP-Katalog
  • Auswirkungen auf die tagesbezogenen Pflegeentgelte inkl. Berechnungsbeispielen
  • Rechnungskorrektur
  • Strukturprüfung und deren Herausforderungen
  • Künftiges Klageverfahren

Praktische Bezüge
Die Anwendung des PDCA-Zyklus dient als Instrument zur stetigen Weiterentwicklung. Planen beinhaltet zum einen die Planung an Pflegepersonal auf den einzelnen Stationen, den Abteilungen und des gesamten Hauses inkl. Ausfallkonzept und zum anderen Parameter wie Stationsgröße, Bettenzahl und Leistungsportfolio. Diese werden vom Pflegecontrolling geprüft und systematisch evaluiert und daraus zukünftige Strategien abzuleiten. An einem Beispiel werden praxisnah Strategien des Pflegecontrollings und deren Bedeutung dargelegt.

  • PDCA-Zyklus
  • Berechnung des Pflegebudgets
  • Berechnung der pflegeentlastenden Maßnahmen
  • Pflegepersonalbemessung
  • PPR 2.0
  • BAss

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