Thieme Verlagsgruppe

ENP-Multiplikatorenseminar – Pflegediagnostik und Pflegeprozess

ENP-Multiplikatorenseminar – Pflegediagnostik und Pflegeprozess

Seminar: Inhouse
Dauer: 
3 Tage (á 6 Stunden zzgl. 1 Stunde Pause)
Zielgruppe: Pflegefach- und Leitungspersonen mit der Zielsetzung der Prozessbegleitung für die Einführung von ENP
Teilnehmerzahl: max. 25 Personen
RbP-Punkte: 
12 Punkte
Preis: Auf Anfrage
Inklusive: Seminarunterlagen inkl. der Übungssoftware ENP-Trainer

Ziele des Seminars

Das ENP-Multiplikatorenseminar ist dafür konzipiert, die Teilnehmer intensiv im pflegediagnostischen Prozess zu schulen und ein Verständnis dafür zu entwickeln, welchen Nutzen die Pflegediagnostik für den praktischen Alltag haben kann. Es ist an alle Pflegefach- und Leitungspersonen gerichtet, die bei der Einführung von ENP – den European Nursing care Pathways – eine Schlüsselrolle in der Einrichtung einnehmen. Ziel ist, die pflegerische Qualität und Kommunikation ständig weiterzuentwickeln. Darüber hinaus werden die Teilnehmer auf die Funktion und die Aufgabe eines ENP-Multiplikators auf ihrer Station, in ihrer Einrichtung oder in ihrem Fachbereich vorbereitet.

Theoretische Inhalte & praktische Übungen

Status quo ENP – European Nursing care Pathways

  • Entstehung, Aufbau und Struktur von ENP
  • Validierung und Weiterentwicklung von ENP
  • Ziele und Grenzen der Anwendung von ENP für Pflegepraxis und -management
  • Einsatz von ENP innerhalb einer elektronischen Patientenakte
  • ENP im Kontext der Diskussion „critical thinking“

Der pflegediagnostische Prozess

  • Vorüberlegungen: Pflegeprozess und Pflegediagnosen im Zusammenspiel mit dem pflegediagnostischen Prozess und der Pflegedokumentation
  • Pflegediagnostik: Basis für den pflegerischen Entscheidungsfindungsprozess
  • Bedeutung von Assessments und Assessmentinstrumenten im Kontext des pflegediagnostischen Prozesses
  • Fallbeispiele zur Illustration wie auch zur Durchführung des pflegediagnostischen Prozesses
  • Umsetzungsherausforderungen

Anforderungen an Pflegeklassifikationssysteme

  • Pflegeklassifikationen – allgemeine Anforderungen
  • Granularität von Pflegeklassifikationssystemen (insbesondere von Pflegediagnosen und Pflegeinterventionen)

ENP anwenden – Fallbeispiele mit fokussierten und übergreifenden Themenbereichen

  • Fallbeispiele zu spezifischen Themenfeldern wie beispielsweise „beeinträchtigte Atmung“, „Schluckstörung“, „Inkontinenz“
  • Software-basierte Erstellung beispielhafter Pflegepläne mit ENP zu komplexen Fallsituationen mit dem ENP-Trainer (ggf. anderer Softwareumgebungen)

Sinn und Unsinn von Bewertungssystematiken

  • Bewertungs- und Einschätzungssystematik von Pflegeklassifikationssystemen: Nutzen und Zweck im Zusammenspiel mit individuellen Anforderungen
  • Beispiele: Bewertungssystematik von Odenbreit et al. (2013) sowie Entscheidungshilfe zur Auswahl von Pflegeklassifikationssystemen der ÖGKV Wien

Veränderungsprozesse (optional)

  • Mitarbeitermotivation
  • Management komplexer Veränderungen
  • Das 3-K-Modell (drei Komponenten der Motivation)
  • Phasen der Veränderung

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