Thieme Verlagsgruppe

Rückblick auf die 6. PKMS-Jahrestagung 2015

Verschaffen Sie sich hier einen Eindruck unserer letzten PKMS-Jahrestagung. Mit knapp 700 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet erzielte die Fachtagung einen neuen Besucherrekord.

Publikum der 5. PKMS-Jahrestagung

Erster öffentlicher Auftritt der Fachgesellschaft „Profession Pflege“ auf der 6. PKMS-Jahrestagung

Knapp 700 Teilnehmer haben sich am 17. November 2015 zu einem fachlichen Austausch auf der 6. PKMS-Jahrestagung in Kassel zusammengefunden, um der Frage nachzugehen, wie die Weiterentwicklung des PKMS und die Abbildung der Pflege im DRG-System künftig gestaltet werden können. Dabei stand auch die fachliche Diskussion zwischen Teilnehmern und Referenten auf der Tagesordnung, die auch auf der großen Ausstellungsfläche stattfand, auf der sich unter anderem der Bundesverband Pflegemanagement (BV) präsentierte. Zudem begrüßte der stellvertretende Vorsitzende des BV, Herr Ludger Risse, persönlich die Teilnehmer in einem Grußwort, in dem er betonte, wie beeindruckt er von der Größenordnung der PKMS-Jahrestagung sei. Positiv überrascht zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Videobotschaft von Staatssekretär Karl-Josef Laumann, der in seiner Position als Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigter für Pflege zu den Anwesenden sprach. Im Rahmen Ihrer Vorträge stellten sich die 19 ausgewählten Referenten, z. B. vom IneK, Geschäftsführer, Krankenhausdirektoren, Pflegewissenschaftler, MDK-Begutachter und PKMS-Beauftragte den Fragen und Anregungen der Teilnehmer des Kongresses, die durchaus auch kritisch sein konnten. In den Vorträgen und Diskussionen mit den Fachexperten wurde beispielsweise der Weiterentwicklungsbedarf des PKMS z. B. speziell im Leistungsbereich der Atmung deutlich.

Außerdem nutzte die neu gegründete Fachgesellschaft „Profession Pflege“ den Rahmen der Jahrestagung, um sich vorzustellen und in einen vertieften fachlichen Austausch mit zahlreichen Teilnehmern zu treten. Ziel der Fachgesellschaft war es, hierbei die Konzepte und Ideen zur adäquaten Abbildung der Pflege im G-DRG-System einer breiten Gruppe an Teilnehmern vorzustellen und zu reflektieren. In den verschiedenen Fachvorträgen wurde sehr deutlich, dass für eine künftige, gesellschaftspolitische Veränderung in der Patienten-/Pflegepersonalrelation ein Professionalisierungsprozess in der Pflege zwingend erforderlich ist.

Das breit gefächerte Publikum der 6. PKMS-Jahrestagung setzte sich insgesamt aus Mitarbeitern aller Ebenen der Pflege, Kassenvertretern, Medizincontrollern und MDK-Gutachtern zusammen. Die neu geschaffene Möglichkeit, zwischen themenspezifischen parallelen Vorträgen auszuwählen, um den größtmöglichen persönlichen Nutzen für den Arbeitsalltag zu ziehen, wurde von den Teilnehmern als sehr positiv wahrgenommen. Große Nachfrage seitens der Teilnehmer bestand außerdem bei dem Thema „Aktuelle Änderungen des PKMS 2016“, bei dem explizit auf die Neuerungen für 2016 eingegangen wurde. In vielfältigen Gesprächen wurde in diesem Zusammenhang die Arbeit der Fachgesellschaft, die sich unter anderem im Änderungsantrag zum PKMS 2016 zeigte, bestätigt. Zahlreiche Teilnehmer haben mit Ihrer Unterschrift (ca. 42 %) deutlich signalisiert, dass sie die von der Fachgesellschaft beantragten Änderungen für 2016 als sinnvoll erachten. Die anwesenden Experten waren sich darüber einig, dass die Weiterentwicklung des PKMS forciert werden muss und zwar unabhängig von möglichen weiteren Instrumenten zur Darstellung der pflegerischen Leistungen im G-DRG-System.

Schon jetzt wird an der 7. PKMS-Jahrestagung am 24. November 2016 gearbeitet, um den Teilnehmern einen vielfältigen Austausch mit Fachexperten zu ermöglichen und den neuesten Stand zum Thema PKMS zu kommunizieren. 

9. RECOM-Jahrestagung: 
22. und 23. November 2018

Die inhaltliche Ausrichtung und die gelungene Organisation dieser großen Veranstaltung sind unvergleichlich.

Es war mir daher eine große Freude, Sie als Referentin zu unterstützen. Zugleich kann ich viele wichtige fachliche Informationen in unseren MDK mitnehmen.

Dr. Bettina Jonas,
MDK Berlin-Brandenburg