Thieme Verlagsgruppe

Die Sessions im Detail

  • Tag 1
  • Tag 2

> Session 1: Pflege im Zeichen des digitalen Wandels

Der Weg zur Pflegedokumentation 4.0 &
Best-Practice-Beispiel

Referent: Dr. Johannes Krell 

Wie unterstützt intelligente Software Pflegende in ihrem Alltag bei der Dokumentation? Welche Schritte müssen getan werden und auf welche kommt es besonders an, wenn eine klinische Dokumentationssoftware eingeführt wird?

Diese und weitere spannende Fragen werden gemeinsam mit der Projektleitung für die kürzlich erfolgte Einführung der digitalen Pflegedokumentation in einer großen deutschen Einrichtung innerhalb dieser Session beantwortet. Dabei liegt der Fokus im ersten Teil (15:00 – 15:45 Uhr) auf Verbesserungspotentialen der Dokumentation. Der zweite Teil (15:45-16:30 Uhr) beschäftigt sich mit der Beschreibung der Einführung einer klinischen Dokumentationssoftware (RECOM-GRIPS) inklusive einer vollständigen Umstellung des Dokumentationsprozesses. Eine sehr interessante Wegbeschreibung.

> Session 4: : Im Fokus PKMS**

PKMS und OPS 9-20 aus Sicht der Anwender – eine Forschungsarbeit

Referent: Jannik Müller

Vorstellung der Ergebnisse aus der Bachelorarbeit mit dem Titel: „PKMS und OPS 9-20 aus Sicht der Anwender“.

Hintergrund
Die erfolgreiche Anwendung des PKMS und die Generierung von Zusatzerlösen liegen in den Händen der Pflegefachpersonen, die ein vertieftes Verständnis für das Instrument und seine Hintergründe, aber auch eine entsprechende Motivation und Einstellung benötigen, um es korrekt anwenden zu können.

Vorgehen
Nach einer Literaturrecherche zum Thema wurde ein standardisierter Fragebogen erstellt und anschließend 90 Pflegefachpersonen aus verschiedenen chirurgischen Bereichen zur Verfügung gestellt.

Fragestellungen

  • Wie sicher sind die Pflegenden in der Anwendung des Instruments?
  • Wie bewerten sie den Nutzen im Vergleich zu dem Aufwand?
  • Wie bewerten sie den PKMS hinsichtlich Ausgestaltung, Anwendungsmöglichkeit und Bedeutung für die Pflege?

Zudem erfolgte eine Prüfung auf Zusammenhänge zu absolvierten PKMS-Fortbildungen, der Berufserfahrung, dem Alter usw.

Im Rahmen des Vortrags wird das Vorgehen der Arbeit skizziert, werden die Ergebnisse dargestellt und anschließend wird über die Aussagekraft und die Bedeutung diskutiert.

> Session 5: Entdecken Sie jeden Fall – PKMS-Intensiv-Workshops

WS 5.1 | Themenfeld Chirurgie

Referentin: Kerstin Bonkowski

In diesem Intensiv-Workshop werden in einer Kleingruppe gezielt PKMS-Fälle der Chirurgie besprochen und bearbeitet. Im Rahmen von einzelnen Fällen werden Dokumentationsbeispiele aufgezeigt. Sie sind herzlich eingeladen, anhand von ausgewählten Fallbeispielen die korrekte PKMS-Dokumentation zu festigen und zu üben. Gleichzeitig bietet der Workshop Raum für Diskussionen und Erfahrungsaustausch. Für individuelle Fragen und Probleme hinsichtlich Ihrer Dokumentation bietet sich außerdem ebenfalls Raum.

WS 5.2 | Themenfeld Innere Medizin

Referentin: Stephanie Hausherr

In diesem Intensiv-Workshop werden in einer Kleingruppe gezielt PKMS-Fälle der Inneren Medizin besprochen und bearbeitet. Im Rahmen von einzelnen Fällen werden Dokumentationsbeispiele aufgezeigt. Sie sind herzlich eingeladen, anhand von ausgewählten Fallbeispielen die korrekte PKMS-Dokumentation zu festigen und zu üben. Gleichzeitig bietet der Workshop Raum für Diskussionen und Erfahrungsaustausch. Für individuelle Fragen und Probleme hinsichtlich Ihrer Dokumentation bietet sich außerdem ebenfalls Raum.


WS 5.3 | Themenfeld Pädiatrie

Referentin: Kathrin Hirt

In diesem Intensiv-Workshop werden in einer Kleingruppe gezielt PKMS-Fälle der Pädiatrie besprochen und bearbeitet. Im Rahmen von einzelnen Fällen werden Dokumentationsbeispiele aufgezeigt. Sie sind herzlich eingeladen, anhand von ausgewählten Fallbeispielen die korrekte PKMS-Dokumentation zu festigen und zu üben. Gleichzeitig bietet der Workshop Raum für Diskussionen und Erfahrungsaustausch. Für individuelle Fragen und Probleme hinsichtlich Ihrer Dokumentation bietet sich außerdem ebenfalls Raum.

> Session 9: Berufspolitik: Pflege hat eine Stimme

Zahlen, Daten & Fakten: Notwendige Daten für Outcome- und Personalbemessung

Referent: Dr. Johannes Krell 

Die pflegerische Anamnese und die regelmäßige Dokumentation des Pflegeprozesses sowie der Beobachtungen gehören in den meisten Settings zum Alltag. Aus diesen Informationen können mit der Unterstützung von intelligenter Software entscheidende Kennzahlen für die Personaleinsatzplanung sowie das Qualitätsmanagement gewonnen werden.

Anhand praktischer Beispiele und aktueller Befunde wird in diesem Beitrag aufgezeigt, wie solche Auswertungen umgesetzt werden können und welchen Nutzen sie bieten. Darüber hinaus werden notwendige Voraussetzungen dargestellt und die Aussagekraft der Kennzahlen für die Pflege diskutiert.

 
Der Weg zur Pflegedokumentation 4.0 & Best-Practice-Beispiel

Referentin: Dr. Pia Wieteck

In dem Vortrag wird der Frage nachgegangen, welche Art der Personalbemessung zukunftsfähig ist. Unter anderem wird auf das Pflegepersonalbemessungsinstrument vom Deutschen Pflegerat eingegangen, sowie ein Alternativ-Modell vorgestellt und diskutiert.

Im Detail wird u. a. Folgendes thematisiert:

  • Einblick in die Methoden der Pflegepersonalbemessung
  • Wie ist das Personalbemessungsinstrument des DPR aufgebaut?
  • Welche Alternativen gibt es?
  • Wie sind die Vor- und Nachteile der verschiedenen Ansätze zu bewerten?

> Session 10: Digitalisierung in der Pflege

Pflege 4.0 – die Pflegeprozesse digital führen

Firma: ascom

Viele Kernprozesse der Pflege sind bisher vollständig getrennt. Beispiele: Patientenruf, Telefonie, Patientenakte, Transportdienst, Hotelleriefunktion, Betten- und Zimmerhygiene.

Die Kommunikation über und mit den Patienten und die Arbeitsorganisation innerhalb der Station erfolgen meist in getrennten Medien. Der Patiententransport und das Management von Material, Hilfsmitteln und Geräten der Station sind nicht integriert.

Ascom verbindet die unterschiedlichen Medien und Systeme, die auf der Station genutzt werden. Zentraler Dreh- und Angelpunkt für Übersicht, Kommunikation und Dokumentation auf Station sind klinische Smartphones mit entsprechenden Apps und Workflowunterstützung, die vorhandene Dienste integrieren und nutzen.

10. RECOM-Jahrestagung: 
04. und 05. Dezember 2019

Die inhaltliche Ausrichtung und die gelungene Organisation dieser großen Veranstaltung sind unvergleichlich.

Es war mir daher eine große Freude, Sie als Referentin zu unterstützen. Zugleich kann ich viele wichtige fachliche Informationen in unseren MDK mitnehmen.

Dr. Bettina Jonas,
MDK Berlin-Brandenburg

6 RbP-Punkte – Registrierung beruflich Pflegender

Mit dieser Veranstaltung erhalten Sie für eine Teilnahme an beiden Veranstaltungstagen 10 RbP-Punkte, für eine Teilnahme jeweils an nur einem Veranstaltungstag 6 RbP-Punkte.