Thieme Verlagsgruppe

Die Sessions im Detail

  • Tag 1
  • Tag 2

> Session 1: PKMS & MDK-Begutachtung

Vortrag 1: Das Einmaleins der MDK-Begutachtung

Referentin: Ute Hehmann-Werner

Inhalt dieses Vortrages wird die Tätigkeit des MDK im Rahmen der PKMS-Begutachtung sein. Es werden anonymisierte Begutachtungsbeispiele anhand der Pflegedokumentation vorgestellt und analysiert. Die Inhalte könnten interessant sein für PKMS-Verantwortliche in Kliniken, Pflegepersonen, die die hochaufwendige Pflege durchführen und dokumentieren sowie Mitarbeiter des Medizincontrollings, die sich mit der Kodierung des OPS 9-20 auseinandersetzen.

Vortrag 2: Unter der Lupe:
PKMS & spezielle Pflege

Referentinnen: Ramona Bückendorf & Stephanie Hausherr

In diesem Vortrag wird die Dokumentation des PKMS genauer betrachtet. Dadurch sollen zum einen Fehlerquellen identifiziert und zum anderen Verbesserungsmöglichkeiten in der PKMS-Dokumentation aufgezeigt werden.

Frau Ramona Bückendorf, Kodierfachkraft des MDK Baden-Württemberg, wird Ihnen anhand ausgewählter Fallbeispiele potenzielle Fehlerquellen veranschaulichen. Dabei liegt der Fokus auf den PKMS-Gründen und Maßnahmen, welche im Rahmen der MDK-Begutachtungen in der Vergangenheit häufig zu einer Ablehnung bzw. Streichung der kodierten Punkte geführt haben. Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben, aus diesen exemplarischen Fehlern zu lernen. Aus diesem Grund stellt Ihnen die wissenschaftliche Mitarbeiterin und PKMS-Referentin Frau Stephanie Hausherr nach jedem Negativbeispiel eine Möglichkeit vor, wie die Dokumentation zukünftig optimiert werden könnte, so dass die Dokumentationsanforderungen des PKMS erfüllt werden.

> Session 2: PKMS & der pflegediagnostische Prozess

Grundpfeiler für die Plausibilisierung der therapeutischen Pflege (Teil 1 & 2)

Referenten: Sebastian Kraus & Manuel Schindler

Häufige Ursachen für die Nicht-Anerkennung des PKMS und Meinungsverschiedenheiten im Rahmen von Begutachtungen des MDK sind widersprüchliche oder unzureichende Aussagen und Angaben in der Pflegedokumentation, fehlende oder undifferenzierte Angaben über den konkreten Patientenzustand oder eine ungenaue Schilderung des Pflegeprozesses.

Hier liegt eine große Herausforderung: Der Pflegeprozess als handlungsleitendes Prinzip der Pflege ist zunächst inhaltsleer und muss seitens professionell Pflegender mit der individuellen Versorgungssituation gerecht werdendem, fachlich fundiertem Inhalt gefüllt werden. Um dieses Ziel erreichen zu können, kommt den ersten Schritten im Pflegeprozess – der Pflegediagnostik – eine fundamental wichtige Bedeutung zu. Ein akkurater pflegediagnostischer Prozess ist unumgänglich, um die pflegerelevanten Phänomene der Patienten zu erkennen, sie in ihrer Lebenswelt einordnen und auf Basis der gestellten Pflegediagnosen sinnvolle, möglichst Evidence-basierte Maßnahmen auswählen und einleiten zu können. Andernfalls besteht das Risiko, eine unzureichende oder schlimmstenfalls falsche Maßnahmenplanung in die Wege zu leiten, die im Rahmen von Begutachtungen (mit Recht) beanstandet wird. Ziel der Session ist es, die Bedeutung des pflegediagnostischen Prozesses sowohl für den weiteren Versorgungsverlauf als auch zur Plausibilisierung von pflegerischen Interventionen hervorzuheben und zu illustrieren.

> Session 3: PKMS & Erlöse

Vortrag 1: Maximierung der PKMS-Erlöse durch gezielten Personaleinsatz

Referent: Michael von Eicken

Auf folgende Punkte wird u.a. in dem Vortrag eingegangen:

1. Wie viel freigestelltes Personal benötigt man, um den PKMS erfolgreich umzusetzen?

2. Grenzbereiche PKMS

3. Vier Schritte zur erfolgreichen PKMS-Umsetzung

4. Welche Skills benötigt ein PKMS-Beauftragter?

5. Ausbildung eines PKMS-Koordinators

6. PKMS-Umsetzung an verschiedenen Praxisbeispielen

Vortrag 2: Erfolgreiches Erlösmanagement im PKMS: Potentialanalyse PKMS-F, -K, -J und erfolgreiche Verweildauersteuerung sowie Erlöswirksamkeit der verschiedenen OPS-Schlüssel

Referent: Michael Krug

Wie kommt man durch die strukturierte Untersuchung der abgerechneten PKMS-Fälle in allen Fachbereichen und mit Einbeziehung des Benchmarkings wichtiger Kliniken zu einer erfolgreichen Potentialanalyse? Erfolgreiche Verweildauersteuerung — wie funktioniert das auf der Praxisebene? Und welche Maßnahmen können bereits zu Beginn des Aufenthalts, Monitorings bzw. über den gesamten stationären Verlauf geschaffen werden, um erfolgreich die Verweildauer zu steuern? Wie werden Pflegeleistungen abgebildet und transparent im DRG System?

> Session 4: PKMS & Dokumentation

Die PKMS-Quote in Fachabteilungen im Vergleich

Referent: René Tauterat

Die Beschreibung folgt in Kürze!

> Session 5: PKMS in der Pädiatrie

Herausforderung PKMS-F, -K & -J

Referentin: Vanessa Münster

Auf folgende Punkte wird u.a. in dem Vortrag eingegangen:

- Umfassender Erfahrungsbericht aus der Praxis

- Erfolgreiche Gründe- und Interventionsplanung (PKMS-F, -K, -J)

- Best-Practice-Beispiele aus der Pädiatrie und Chirurgie

- MDK-Begutachtungsergebnisse und deren Ableitung für Sie als Anwender

> Session 6: PKMS in der Anwendung

Grundlagen der PKMS-Dokumentation

Referentin: Kerstin Bonkowski

Beschreibung folgt in Kürze!

> Session 7: PKMS & therapeutische Pflege

Workshop 1: Das Bobath-Konzept im Kontext PKMS (A3)

Referentin: Michaela Friedhoff

Der Verlust von Mobilität unterschiedlicher Ursachen ist in der Geriatrie ein zentrales Thema. Ein reduziertes Gleichgewicht führt zu Unsicherheit und Stürzen. Die erlebten Stürze führen zu Angst vor dem Gehen und infolge auch dazu, dass die Menschen weniger gehen.

Die Unterstützung beim Aufstehen oder Umsetzen in einen Stuhl geschieht bei bewegungseingeschränkten oder geschwächten Patienten häufig durch Personen oder Hilfsmittel. Der ältere Mensch neigt dazu, sich an Gegenständen oder einer Hilfsperson in den Stand hochzuziehen. Dieser Bewegungsablauf bringt den Patienten jedoch eher in eine zunehmende Abhängigkeit, als dass die Eigenmobilität gefördert wird.

Der Bewegungsübergang vom Sitzen zum Stehen ist eine der am häufigsten durchgeführten Bewegungsübergänge des täglichen Lebens, eine wichtige Voraussetzung für die unabhängige aufrechte Mobilität und ein wichtiger Faktor für die Unabhängigkeit im Alltag (Lomaglio, Eng 2004: 126 ff.). Die qualitative Durchführung des Bewegungsübergangs hat Konsequenzen für viele Aktivitäten und auch eine direkte Korrelation zur Effizienz des Gehens (Chou 2003: 42 ff.).

Welche Maßnahmen sind sinnvoll für den Lernprozess des Patienten zur Erreichung einer bestmöglichen Selbstständigkeit und wie können diese Maßnahmen sinnvoll im PKMS dargestellt werden?

Anhand des Bewegungsübergangs vom Sitzen zum Stehen wird diese Frage beleuchtet und durch Praxisbeispiele in Verbindung mit dem PKMS dargestellt.

Workshop 2: Das Affolter-Konzept im Kontext PKMS (A3)

Referent: Jürgen Söll

Hochaufwendig pflegen und dafür Zusatzentgelt erwirtschaften ist das Ziel vieler Pflegemanager. Gute Gründe und plausible Dokumentation sind hierfür allerdings nicht genug. Wenn der PKMS nicht nur „Pflegehonorar“ ist, sondern auch Pflegequalität abbilden soll, ist Fortbildung für Pflegende unumgänglich. Am Beispiel des Affolter-Modells® zeigt Jürgen Söll wie mit wahrnehmungsgestörten Menschen nach Hirnverletzungen umzugehen ist und wie man diese besondere Art der Pflege erlernen kann.

> Session 8: PKMS in der Praxis

Workshop 1: Abbildung von PKMS-Fällen auf einer geriatrischen Station

Beschreibung folgt in Kürze!

Workshop 2: PKMS in der neurologischen Frührehabilitation

Referent: Peter Miller

In diesem Workshop wird die Notwendigkeit und die Chance therapeutisch-aktivierende Pflege gezielt zu schulen aufgezeigt. Es wird u. a. darauf eingegangen, welche Auswirkungen sichtbar werden, wenn keine ausreichende Qualifikation (in der neurologischen Frührehabilitation) vorgehalten wird. Darüber hinaus wird auf die positive/negative Erlösentwicklung bei offenen VK-Stellen aber Vollbelegung eingegangen sowie auf den positiven Effekt der PKMS-Kodierung (OPS 9-20) auf den OPS 8-55.

> Session 9: How to work: Softwarechallenge

Im Rahmen der Software-Challenge werden anhand eines neutralen Patienten-Fallbeispiels mit PKMS-Bezug unterschiedliche Softwarehersteller die Abbildung und Dokumentation innerhalb ihrer Lösung präsentieren. 

Als Leitfaden könnten Fragen wie folgende behandelt werden:

Welche Möglichkeiten der Dokumentation gibt es?
Können erlösrelevante Faktoren abgebildet werden?
Liegen intelligente Automatismen vor?
Welche Assessments werden eingebunden?

> Session 10: Der PKMS-Beauftragte

Das Berufsfeld eines PKMS-Beauftragten —  Motivation/Aufgaben/Möglichkeiten

Referentin: Bettina Brendle

In diesem Workshop wird aufgezeigt, welche Vielzahl an Aufgaben von dem PKMS-Beauftragten/Koordinator übernommen werden. Es werden sowohl die motivierenden Aspekte des Aufgabenbereichs, als auch mögliche Demotivationen gemeinsam lokalisiert und erarbeitet und darauf aufbauend Verbesserungspotentiale im Hinblick auf das Berufsfeld des PKMS-Beauftragten entwickelt. Der Workshop richtet sich insbesondere an PKMS-Beauftragte sowie an projektverantwortliche PKMS-Koordinatoren und an Personen, die Interesse am Berufsfeld des PKMS-Beauftragten haben. Bereiten Sie gerne Fragen zum Themenfeld vor. Es wird ausreichend Zeit für Fragen und fachliche Diskussionen eingeplant.

> Session 11: PKMS-F & -K im Fokus

Grundlagen der PKMS-Dokumentation bei PKMS-F & -K am Fallbeispiel

Referentin: Kathrin Hirt

In dieser Session werden die Grundlagen und der Geltungsbereich der PKMS-Dokumentation bei Kindern und Frühgeborenen thematisiert. Es wird auch auf die Plausibilisierung eingegangen. Zudem erwartet sie eine exemplarische Fallvorstellung.

> Session 12: PKMS-Dokumentation & Leistungsbereich Ernährung

PKMS-Dokumentation am Beispiel B4, Schluckstörung

Beschreibung folgt in Kürze!

9. RECOM-Jahrestagung: 
22. und 23. November 2018

Die inhaltliche Ausrichtung und die gelungene Organisation dieser großen Veranstaltung sind unvergleichlich.

Es war mir daher eine große Freude, Sie als Referentin zu unterstützen. Zugleich kann ich viele wichtige fachliche Informationen in unseren MDK mitnehmen.

Dr. Bettina Jonas,
MDK Berlin-Brandenburg