Thieme Verlagsgruppe

2. Versionsänderungen

Änderungen von Version 2.5 auf 2.6 (2009 bis Mai 2011)

Neue ENP-Praxisleitlinien (n=25)

  • 867 Der Bewohner/Patient/Klient hat eine beeinträchtigte Selbstreinigungsfunktion der Lunge (Restkategorie)
  • 868 Der Bewohner/Patient/Klient ist in der selbstständigen Augenpflege beeinträchtigt (Restkategorie)
  • 869 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund sonstiger Ursachen das Risiko einer Atelektasenbildung/Pneumonie (Restkategorie)
  • 870 Der Bewohner/Patient/Klient ist beim Schlucken beeinträchtigt (Restkategorie)
  • 872 Der Bewohner/Patient/Klient hat ein Risiko des Flüssigkeits-/Elektrolytdefizits (Restkategorie)
  • 873 $wDie Bewohnerin hat das Risiko des beeinträchtigten Stillens (Restkategorie)
  • 877 $wDie Bewohnerin ist beim Stillen beeinträchtigt (Restkategorie)
  • 878 Der Bewohner/Patient/Klient hat ein inadäquates Ernährungsverhalten (Restkategorie)
  • 879 Der Bewohner/Patient/Klient ist in der Urinausscheidung beeinträchtigt (Restkategorie)
  • 880 Der Bewohner/Patient/Klient hat eine beeinträchtigte Darmentleerung (Restkategorie)
  • 881 Der Bewohner hat sonstige Beeinträchtigungen bei der Stomaversorgung
  • 886 Der Bewohner/Patient/Klient hat das Risiko eines plötzlichen Kindstods
  • 892 Das Kind kotet bei einem Alter von über 4 Jahren ohne organische Ursachen ein (Enkopresis)
  • 882 Der Angehörige/die Bezugsperson kann die Dependenzpflege nicht selbstständig durchführen
  • 883 Der Angehörige/die Bezugsperson hat das Risiko, die Dependenzpflege des Betroffenen nicht selbstständig durchführen zu können
  • 894 Der Bewohner/Patient/Klient hat eine Besiedelung/Infektion mit multiresistenten Erregern [MRE], es besteht das Risiko der Keimübertragung
  • 889 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund einer autonomen Dysreflexie eine Bluthochdruckkrise
  • 893 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund einer Querschnittlähmung das Risiko einer autonomen Dysreflexie
  • 896 Der Bewohner/Patient/Klient ist infolge eines demenziellen Syndroms in der Tages-/ Lebensgestaltung beeinträchtigt
  • 887 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund fehlender Informationen/Fertigkeiten im Umgang mit Diabetes/Hypo-/ Hyperglykämie ein Risiko der unwirksamen Therapie
  • 891 Der Bewohner/Patient/Klient hat das Risiko einer verzögerten Entwicklung
  • 892 Das Kind kotet bei einem Alter von über 4 Jahren ohne organische Ursachen ein (Enkopresis)
  • 897 Der Bewohner/Patient/Klient ist aufgrund einer Sprachstörung in der Kommunikation beeinträchtigt
  • 898 Der Bewohner/Patient/Klient hat eine auscheidungs-/inkontinenzassoziierte Dermatitis, beeinträchtigte Wundheilung
  • 895 Der Bewohner/Patient/Klient hat ein niedriges Aktivitätsniveau, Risiko von Gesundheitsschäden

Die aufgenommenen Restkategorien wurden in Zusammenarbeit mit Projektkliniken ergänzt. Diese werden benötigt, da es neben den spezifischen bereits präkombinierten Pflegediagnosen auch Pflegeproblembereiche anderer Art gibt.

Inhaltlich umfassend bearbeitete Praxisleitlinien (n= 30):

  • 519 Der Bewohner/Patient/Klient hat eine sexuell übertragbare Infektion/Krankheit, es besteht Ansteckungsgefahr für den Sexualpartner
  • 354 Der Bewohner/Patient/Klient hat das Risiko der Hyper-/Hypoglykämie
  • 383 Der Bewohner/Patient/Klient hat eine Infektionskrankheit, es besteht das Risiko einer Ansteckung für das Umfeld
  • 263 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund einer verminderten Herzleistung eine instabile Herz-/Kreislauf-Situation
  • 610 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund einer verminderten Herzleistung ein Risiko von Herz-/Kreislauf-Komplikationen
  • 261 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund hypertoner Kreislaufveränderungen das Risiko von Herz-/Kreislauf-Komplikationen
  • 260 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund hypotoner Kreislaufveränderungen das Risiko von Herz-/Kreislauf-Komplikationen
  • 696 Das Kind nässt bei einem Alter über 5 Jahren ohne organische Ursachen ein (Enuresis)
  • 160 Der Bewohner/Patient/Klient hat ein Dekubitusrisiko (Anpassung an aktuellen Expertenstand)
  • 103 Der Bewohner/Patient/Klient wird parenteral über Infusionstherapie ernährt, es besteht das Risiko von ernährungsbedingten Komplikationen
  • 097 Der Bewohner/Patient/Klient wird enteral über Sonde ernährt, es besteht eine beeinträchtigte Nahrungsaufnahme
  • 326 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund einer Infusionstherapie das Risiko der Über- oder Unterfundierung
  • 651 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund eines Venenkatheters/einer Infusionstherapie das Risiko von Komplikationen
  • 451 Der Bewohner/Patient/Klient ist aufgrund altersbedingter Abbauprozesse in der selbstständigen Lebens-/Tagesgestaltung eingeschränkt
  • 535 Der Bewohner/Patient/Klient ist aufgrund einer Denkstörung in der Tages-/Lebensgestaltung beeinträchtigt
  • 450 Der Bewohner/Patient/Klient ist aufgrund einer Orientierungsstörung in der selbstständigen Tages-/Lebensgestaltung beeinträchtigt
  • 634 Der Bewohner/Patient/Klient ist aufgrund von Merk-/Gedächtnisstörungen in der Tages-/Lebensgestaltung beeinträchtigt
  • 793 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund eines arteriellen Zugangs das Risiko von Komplikationen
  • 627 Der Bewohner/Patient/Klient ist antriebsgemindert, es besteht das Risiko eines Selbstfürsorgedefizits
  • 428 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund von psychotischem Erleben einen beeinträchtigten Realitätsbezug, es besteht das Risiko des Selbstfürsorgedefizits
  • 429 Der Bewohner/Patient/Klient ist in der Strukturierung des Tagesablaufs beeinträchtigt, es besteht das Risiko eines Selbstfürsorgedefizits
  • 426 Der Bewohner/Patient/Klient ist in der Lebensgestaltung beeinträchtigt, es besteht das Risiko eines Selbstfürsorgedefizits
  • 313 Der Bewohner/Patient/Klient ist aufgrund einer Ich-Störung in der selbstständigen Tages-/Lebensgestaltung eingeschränkt
  • 621 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund ständig wiederkehrender Gedanken, die nicht durch Logik/Vernunft abgestellt werden können (Zwangsgedanken), eine beeinträchtigte Tages-/Lebensgestaltung
  • 425 Der Bewohner/Patient/Klient ist aufgrund einer Behinderung in der selbstständigen Tages-/Lebensgestaltung eingeschränkt
  • 152 Der Bewohner/Patient/Klient ist aufgrund eines Enterostomas (künstlicher Darmausgang) in der Lebensgestaltung eingeschränkt
  • 467 Der Bewohner/Patient/Klient ist in der selbstständigen Freizeitgestaltung beeinträchtigt
  • 500 Der Bewohner/Patient/Klient zeigt wiederholt selbstverletzendes Verhalten, es besteht eine beeinträchtigte Problem- /Bewältigungsstrategie
  • 684 Der Bewohner/Patient/Klient zeigt aufgrund mangelnden Zutrauens in die eigene Körperkraft ein Vermeidungsverhalten
  • 131 Der Bewohner/Patient/Klient hat ein Risiko der ausscheidungs-/inkontinenzassoziierten Dermatitis

Stillgelegte Praxisleitlinien (n=9):

  • 188 Der Bewohner/Patient/Klient hat bei der Durchführung von Mobilisationsmaßnahmen das Risiko eines Kreislaufkollaps (geht in der Diagnose Hypotonie ID_260 auf)
  • 325 Der Bewohner/Patient/Klient hat bei einem liegenden ZVK (Zentralen Venenkatheter) das Risiko der (Venen-/)Entzündung (geht in der Diagnose ID_651 auf)
  • 324 Der Bewohner/Patient/Klient hat bei einer liegenden Venenverweilkanüle das Risiko der Venenentzündung Entzündung (geht in der Diagnose ID_651 auf)
  • 326 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund einer Infusionstherapie das Risiko der Über- oder Unterfundierung (geht in ID_651 auf)
  • 887 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund fehlender Informationen/Fertigkeiten im Umgang mit Diabetes/Hypo-/Hyperglykämie ein Risiko der unwirksamen Therapie
  • 082 Der Bewohner/Patient/Klient hat eine Fixierung der Nasensonde, es besteht die Gefahr einer Hautirritation (geht in 097 auf)
  • 098 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund der Sondenernährung gastrointestinale Beschwerden (geht in 097 auf)
  • 106 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund von Diabetes Blutzuckerschwankungen, es besteht ein Risiko der Hyper- oder Hypoglykämie (geht in 354 auf, diese wurde abstrahiert)
  • 107 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund von fehlenden Informationen/Fähigkeiten im Umgang mit dem Diabetes das Risiko, gesundheitsbezogene Ziele nicht zu erreichen

Genutzte Literatur (N=1018)

ENP Wissenschaftliche Hintergründe

ENP Forschung & Entwicklung
Buch Praxisleitlinien Altenpflege (5. Aufl.)

Pia Wieteck
Praxisleitlinien Altenpflege (5. Aufl.)

Planen, Formulieren, Dokumentieren mit ENP-Pflegediagnosen

Buch Praxisleitlinien Pflege

Pia Wieteck
Praxisleitlinien Pflege

Planen und Dokumentieren auf Basis von Pflegediagnosen der Klassifikation ENP (inkl. Lernsoftware auf CD-ROM)

Buch Praxisleitlinien Pflege

Pia Wieteck
Pflegediagnosen für die Altenpflege

Handlich, praktisch und übersichtlich – die neue Reihe der ENP-Pflegediagnosenbücher.

Buch Effizienzoptimierung der stationären Pflege

Serge Haag
Effizienzoptimierung der stationären Pflege

Analyse von interventionsbezogenen Bedarfs- und Aufwandszeitwerten

Buch Kriteriumsvalidität von ENP®

Simon Berger
Kriteriumsvalidität von ENP

Abbildung von individuell formulierten Pflegeprozessplanungen mit der standardisierten Pflegefachsprache ENP®

Buch Pneumonieprophylaxe bei Krankenhauspatienten

Horst Konrad
Pneumonieprophylaxe bei Krankenhauspatienten

Analyse von Daten der Pflegeklassifikation ENP® in elektronischen Patientenakten

Buch Validierung von Pflegediagnosen der Pflegeklassifikation ENP®

Pia Wieteck
Validierung von Pflegediagnosen der Pflegeklassifikation ENP

Crossmappings von ENP® mit ICNP® und NANDA