Thieme Verlagsgruppe

2. Versionsänderungen

Änderungen von Version 2.6 auf 2.7 (Mai 2011 bis August 2012)

Wesentliche Triebfeder für die Entwicklungsarbeiten zwischen den Versionen 2.6 und 2.7 waren zwei Großprojekte mit Krankenhäusern. Zum einen die Abbildung der „therapeutischen Pflege“ und zum anderen die Besonderheiten von Kinderkliniken. Ebenso haben Validierungsarbeiten zu ENP zur Überarbeitung einiger Pfade geführt.

Neue ENP-Praxisleitlinien (n=11):

  • 898 Der Bewohner/Patient/Klient hat eine ausscheidungs-/inkontinenzassoziierte Dermatitis, es besteht eine erschwerte Wundheilung
  • 900 Der Bewohner/Patient/Klient kann sich aufgrund einer sensorischen Integrationsstörung nicht selbstständig waschen
  • 902 Der Bewohner/Patient/Klient zeigt motorische und/oder Verhaltensauffälligkeiten bei Anpassungsreaktionen bezogen auf die Umwelt, beeinträchtigte Wahrnehmung / sensorische Integrationsstörung
  • 903 Der Bewohner/Patient/Klient zeigt keine Reaktion auf Reize, beeinträchtigtes Bewusstsein
  • 901 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund einer Gaumenplatte das Risiko von Schleimhautirritationen/Druckstellen
  • 905 Das Neugeborene hat das Risiko einer neonatalen Hyperbilirubinämie
  • 904 Der Bewohner/Patient/Klient hat eine Nierenfunktionsstörung/ein Nierenversagen, es besteht eine Stoffwechselstörung
  • 1017 Der Bewohner/Patient/Klient hat eine verzögerte Entwicklung
  • 1034 Angehörige/Bezugspersonen gestalten die Erziehung nicht entwicklungsfördernd, es besteht das Risiko der verzögerten Entwicklung
  • 1032 Der Bewohner/Patient/Klient ist aufgrund eines beeinträchtigten Bolusformung/-kontrolle/-transport beim Schlucken beeinträchtigt
  • 1033 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund fehlender/unzureichende Schutzreflexe das Risiko einer Aspiration

Inhaltlich umfassend bearbeitete Praxisleitlinien (n=20):

  • 522 Die Bewohnerin/Patientin/Klientin hat eine beeinträchtigte Produktion von Muttermilch, Risiko der Unterernährung des Säuglings
  • 184 Der Bewohner/Patient/Klient ist in der Fähigkeit, selbstständig zu sitzen, beeinträchtigt
  • 712 Der Bewohner/Patient/Klient ist in der Fähigkeit, selbstständig einen Positionswechsel im Bett durchzuführen, beeinträchtigt
  • 160 Der Bewohner/Patient/Klient hat ein Dekubitusrisiko
  • 084 Der Bewohner/Patient/Klient ist in der Selbstständigkeit beim Essen/Trinken beeinträchtigt
  • 842 Der Bewohner/Patient/Klient kann entwicklungsbedingt die Selbstfürsorge im Bereich der Ernährung nicht selbstständig erfüllen
  • 849 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund einer kognitiven Beeinträchtigung eine Mangelernährung
  • 555 Der Bewohner/Patient/Klient hat eine Mangelernährung
  • 851 Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund einer kognitiven Beeinträchtigung das Risiko einer Mangelernährung
  • 608 Der Bewohner/Patient/Klient ist in der Transferfähigkeit beeinträchtigt
  • 015 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund einer reduzierten Körperwahrnehmung das Risiko von Komplikationen
  • 309 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund einer quantitativen Bewusstseinsstörung das Risiko von Komplikationen
  • 411 Bewohner/Patient/Klient kann Umgebungsreize nicht adäquat wahrnehmen/verarbeiten, es besteht das Risiko von Fehlinterpretationen
  • 840 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund einer beeinträchtigten Entwicklung der Wahrnehmungssysteme eine nicht altersentsprechende Entwicklung von Fähigkeiten/Fertigkeiten
  • 537 Der Bewohner/Patient/Klient ist aufgrund einer Hemiplegie beim An-/Auskleiden beeinträchtigt
  • 529 Der Bewohner/Patient/Klient ist aufgrund sonstiger Ursachen beim selbstständigen An-/Auskleiden beeinträchtigt
  • 154 Der Bewohner/Patient/Klient hat ein Risiko des Nierenversagens
  • 234 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund einer verminderten Belüftung der Lunge das Risiko einer Atelektase/Pneumonie
  • 828 Der Bewohner/Patient/Klient hat ein Risiko der verminderten Belüftung der Lunge
  • 359 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund eines erhöhten Bilirubinspiegels das Risiko von Komplikationen
  • 814 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund von Verhaltensweisen, die gegen gültige soziale Normen der Gesellschaft verstoßen, das Risiko der sozialen Ausgrenzung
  • 815 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund einer beeinträchtigten Eltern-Kind-Beziehung ein verändertes Sozialverhalten, das gegen die Prinzipien der Norm verstößt, es besteht ein Risiko der sozialen Ausgrenzung
  • 748 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund einer Trennung von Eltern/Bezugspersonen ein Risiko einer verzögerten Entwicklung
  • 838 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund einer Frühgeburt das Risiko einer verzögerten Entwicklung
  • 891 Der Bewohner/Patient/Klient hat das Risiko einer verzögerten Entwicklung
  • 92 Der Bewohner/Patient/Klient ist aufgrund einer hypotonen Wangen-/Lippen-/Mundmuskulatur bei der Nahrungsaufnahme beeinträchtigt
  • 681 Der Bewohner/Patient/Klient ist aufgrund von Kauschwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme beeinträchtigt
  • 87 Der Bewohner/Patient/Klient verschluckt sich häufig bei der Nahrungsaufnahme, Schlucken ist beeinträchtigt
  • 90 Der Bewohner/Patient/Klient verschluckt sich bei Flüssigkeit, Schlucken ist beeinträchtigt
  • 95 Der Bewohner/Patient/Klient ist aufgrund eines Zungenstoßes/-pressen beim Schlucken beeinträchtigt
  • 96 Der Bewohner/Patient/Klient ist aufgrund der reduzierten/veränderten pharyngealen/ösophagalen Peristaltik beim Schlucken beeinträchtigt
  • 870 Der Bewohner/Patient/Klient hat sonstige/multiple Ursachen für die Schluckstörung

Stillgelegte Praxisleitlinien (n=5):

  • 811 Der Bewohner/Patient/Klient hat aufgrund eines veränderten Sozialverhaltens, das gegen die Prinzipien der gültigen sozialen Normen verstößt, das Risiko der sozialen Ausgrenzung
  • 52 Der Bewohner/Patient/Klient hat einen beeinträchtigten Schluckreflex, es besteht das Risiko einer Aspiration bei der Mundpflege
  • 88 Der Bewohner/Patient/Klient hat einen fehlenden Schluckreflex, es besteht das Risiko einer Aspiration
  • 89 Der Bewohner/Patient/Klient hat einen fehlenden Husten-, Würge- und Schluckreflex, es besteht das Risiko einer Aspiration von Speichel
  • 94 Der Bewohner/Patient/Klient ist aufgrund eines eingeschränkten Mundschlusses bei der Nahrungsaufnahme beeinträchtigt, Nahrung läuft aus dem Mund

Genutzte Literatur (N=1214)

Die Praxisleitlinien wurden zum damaligen Versionsstand (2012) auf der Basis von 1214 nationalen und internationalen Literaturquellen abgestützt, darunter auch deutsche Regelwerke, Leitlinien und Empfehlungen wie etwa die nationalen Expertenstandards, Richtlinien des MDS, gesetzliche Besonderheiten wie z. B. Aktivitäten nach §87b usw.

ENP Wissenschaftliche Hintergründe

ENP Forschung & Entwicklung
Buch Praxisleitlinien Altenpflege (5. Aufl.)

Pia Wieteck
Praxisleitlinien Altenpflege (5. Aufl.)

Planen, Formulieren, Dokumentieren mit ENP-Pflegediagnosen

Buch Praxisleitlinien Pflege

Pia Wieteck
Praxisleitlinien Pflege

Planen und Dokumentieren auf Basis von Pflegediagnosen der Klassifikation ENP (inkl. Lernsoftware auf CD-ROM)

Buch Praxisleitlinien Pflege

Pia Wieteck
Pflegediagnosen für die Altenpflege

Handlich, praktisch und übersichtlich – die neue Reihe der ENP-Pflegediagnosenbücher.

Buch Effizienzoptimierung der stationären Pflege

Serge Haag
Effizienzoptimierung der stationären Pflege

Analyse von interventionsbezogenen Bedarfs- und Aufwandszeitwerten

Buch Kriteriumsvalidität von ENP®

Simon Berger
Kriteriumsvalidität von ENP

Abbildung von individuell formulierten Pflegeprozessplanungen mit der standardisierten Pflegefachsprache ENP®

Buch Pneumonieprophylaxe bei Krankenhauspatienten

Horst Konrad
Pneumonieprophylaxe bei Krankenhauspatienten

Analyse von Daten der Pflegeklassifikation ENP® in elektronischen Patientenakten

Buch Validierung von Pflegediagnosen der Pflegeklassifikation ENP®

Pia Wieteck
Validierung von Pflegediagnosen der Pflegeklassifikation ENP

Crossmappings von ENP® mit ICNP® und NANDA