ENP – eine Sprache für die Pflege

ENP steht für European Nursing care Pathways und wird seit 25 Jahren ständig weiterentwickelt. Die standardisierte Pflegefachsprache ENP zeichnet sich gegenüber anderen Klassifikationen durch konkrete und spezifische Beschreibungen für die jeweilige Pflegesituation aus: die ENP-Praxisleitlinie. ENP ist als Buch, Datenbank und Software-Lösung erhältlich.

Ausführliche Informationen zur ENP Forschung und Entwicklung finden Sie unter ENP-Entwicklung.

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Pflege wird sichtbar und messbar

In dem heutigen immer stärker vernetzten und computerbasierten Arbeitsalltag spielt die Optimierung von Arbeitsabläufen im Hinblick auf den immer knapper werdenden Faktor Zeit eine bedeutende Rolle. Der Nachweis von erbrachter Pflegequalität unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen ist dabei unabdingbar. So können mit Hilfe von Pflegeklassifikationen in elektronischer Form, die in die bestehende Software eingebunden werden, Pflegehandlungen optimiert werden. Gleichzeitig sinkt der Arbeitsaufwand für die Pflegepersonen durch die Nutzung fachlich korrekter und professioneller Formulierungshilfen, so dass mehr Zeit für die Pflege am Menschen bleibt. Eine wünschenswerte „Win-Win-Situation“ für alle Anwender solcher elektronischer Lösungen, die durch wissenschaftlich fundierte, einheitliche Formulierungen und Textbausteine begünstigt wird. 

ENP in elektronischer Form – die Lösung für den gesamten Pflegeprozess

Die ENP-Datenbank bildet elektronisch den gesamten Pflegeprozess ausgehend von der Pflegediagnose bis zur Pflegemaßnahme ab. Hiermit bietet sie den Pflegenden eine Vielzahl an Möglichkeiten, um die Pflegedokumentation korrekt umzusetzen und mit den ENP-Praxisleitlinien zu arbeiten. Der große Vorteil liegt dabei in einer sehr konkreten, detaillierten Formulierung der Pflegediagnosen. Die ENP-Datenbank ist auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch erhältlich. Bei Interesse an dieser Datenbanklösung von ENP wenden Sie sich gerne über das nebenstehende Kontaktformular an uns.

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    Abb.: Beispiel von Praxisleitlinien nach ENP

Sie arbeiten mit Pflegeklassifikationen und wollen diese gerne elektronisch abrufbar machen?

Lesen Sie hier mehr über die Pflegefachsprache für Pflegediagnosen von NANDA International.

„Der Karteikasten der Moderne“

Allgemein bieten RECOM-Pflegedatenbanken die Möglichkeit der Organisation von Daten. Dabei wird durch die Bereitstellung von wissenschaftlich fundiertem Pflegefachwissen die Pflegearbeit unterstützt. Daten werden schnell und einfach erfasst, geändert, gesucht, kategorisiert sowie sicher und zuverlässig gespeichert und somit dokumentiert.

> Arbeiten mit Datenbanken – Ihre Vorteile

  • Die Pflegedatenbanken werden in Krankenhäusern oder Heimen in die bestehende Softwareumgebung eingebunden, um so jederzeit für das Personal nutzbar zu sein.
  • Unterstützung der Pflegepersonen in ihrem Arbeitsalltag durch die ständige Verfügbarkeit aktuellen Pflegewissens
  • Die Pflegedatenbanken bieten eine Grundlage für die Abbildung, Planung und Evaluation der Pflege
  • Eine standardisierte Sprache fördert die Eindeutigkeit der Kommunikation unter den Pflegenden
  • Schaffung von Leistungstransparenz gegenüber Kostenträgern durch die Darstellung pflegerischer Handlungen im Versorgungsprozess
  • Generieren von Pflegedaten zur Förderung der Patientensicherheit und Pflegequalität
  • Die Pflegedatenbanken ermöglichen es, Patientenoutcomes zu erfassen und Daten zur Fallkostenkalkulation bereitzustellen
  • Unterstützung des Ausbildungsprozesses in der Pflege durch die Erstellung von detaillierten Pflegeplänen
  • Durch eine ständige, systematische Weiterentwicklung von ENP bzw. NANDA-I findet eine fließende Vermittlung von aktuellem Pflegefachwissen in die Praxis statt.
  • Pflegedatenbanken bieten den Anwendern eine nützliche Unterstützung bei ihrer Entscheidungsfindung in der täglichen pflegerischen Arbeit.

> Zahlen und Fakten

  • Bereits über 120 Einrichtungen arbeiten mit den Pflegedatenbanken von RECOM, unter anderem in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Luxemburg
  • Übermittlung der gewünschten Datenbank im CSV- oder MS-SQL-Format möglich
  • Die Pflegedatenbanken werden in Krankenhäusern oder Heimen in die bestehende Softwareumgebung eingebunden, um so jederzeit für das Personal verfügbar zu sein
  • Beispielsweise wurden die RECOM-Pflegedatenbanken bereits erfolgreich in die Softwaresysteme der Hersteller NEXUS, Agfa GWI, Swing, Syseca, Polypoint, root-service ag und Systema eingebunden
  • Aktualisierungen der Pflegedatenbanken werden durch RECOM eingearbeitet, so dass eine vollständige Update-Möglichkeit zur Verfügung steht
  • Updates der NANDA-I-Datenbank finden alle drei Jahre statt, analog zur deutschen NANDA-I-Buch-veröffentlichung des RECOM Verlags
  • Die Aktualisierung der ENP-Datenbank erfolgt durch ein jährliches Update
  • Bei Fragen und Problemen bietet RECOM einen umfassenden Support durch Systemexperten an

> Nutzen Sie den kostenfreien ENP-Trainer

Um sich einen ersten Eindruck von der Arbeit mit den Software- und Datenbanklösungen von RECOM zu verschaffen, gibt es die Möglichkeit, anhand des „ENP-Trainers“ das Erstellen eines Pflegeplans exemplarisch durchzuführen. Der ENP-Trainer aus dem Hause RECOM ist eine Übungssoftware, die in der Pflegeausbildung unterstützend eingesetzt wird und beispielhaft die Benutzeroberfläche einer möglichen digitalen Arbeitsweise darstellt. Diese ist erhältlich für den Bereich Krankenpflege als auch für das Arbeitsfeld Altenpflege. 

Fordern Sie hier Ihre kostenlose Probeversion des ENP-Trainers an oder testen Sie gleich online. 

Die europäische Pflegeklassifikation ENP – European Nursing care Pathways

ENP für alle Pflegebereiche

ENP ist nicht auf eine spezielle Pflegeeinrichtung zugeschnitten, sondern in allen Bereichen, in denen Pflege stattfindet, einsetzbar. So arbeiten mittlerweile Einrichtungen der vollstationären Krankenhausversorgung, Rehabilitation, Psychiatrie, Kurzzeitpflege sowie Heimeinrichtungen und ambulante Pflegedienste mit ENP – und das in vielen Ländern Europas.

Europaweit mehr als 50.000 Anwender

ENP wird in Ländern der EU von mehr als 50.000 Anwendern in Krankenhäusern, Altenpflegeeinrichtungen und mobilen Diensten verwendet, um den gesamten Pflegeprozess abzubilden und zu dokumentieren. In vielen Krankenpflegeschulen Deutschlands ist ENP fester Bestandteil der Ausbildung. In Übersetzung liegt ENP auf Französisch, Italienisch, Englisch und Spanisch vor. In Luxemburg steht ENP vor einer landesweiten Nutzung mit über 5.000 Anwendern in Einrichtungen über alle Sektoren hinweg.

Nutzen von ENP

  • ENP ist mit ihren Praxisleitlinien gleichzeitig Pflegefachsprache und Klassifikationssystem
  • Einsetzbar in allen Pflegebereichen
  • Konstante Weiterentwicklung im wissenschaftlichen Team
  • Entwicklung neuer Pflegediagnosen aus der Praxis über die Theorie in die Praxis
  • Jede ENP-Praxisleitlinie ist mit aktueller, internationaler Fachliteratur abgeglichen
  • Besonders geeignet für elektronische Datenauswertungen, z. B. für Outcome-Messungen

ENP als standardisierte Fachsprache

ENP steht für European Nursing care Pathways. Die Pflegefachsprache wird seit 1989 aus dem Bedarf an geeigneten praxisorientierten und sektorenübergreifenden Kommunikationsinstrumenten zur Beschreibung des Pflegeprozesses entwickelt. ENP richtet sich dabei an alle Bereiche, in denen Pflege stattfindet: So arbeiten mittlerweile Einrichtungen der vollstationären Krankenhausversorgung, Rehabilitation, Psychiatrie, Kurzzeitpflege sowie Heimeinrichtungen und ambulante Pflegedienste mit ENP – und das in vielen Ländern Europas.

ENP als Klassifikationssystem

Gleichzeitig stellt ENP ein Klassifikationssystem dar, das aus den Kategorien Pflegediagnose mit Kennzeichen, Ursachen, Ressourcen, Zielen, Maßnahmen sowie handlungsleitenden Detailinterventionen besteht. ENP zeichnet sich gegenüber anderen Klassifikationen durch ihren niedrigen Abstraktionsgrad aus, d. h., ENP bietet spezifische Beschreibungen für die jeweilige Pflegesituation innerhalb des gesamten Pflegeprozesses an. Alle notwendigen Elemente zur inhaltlichen Beschreibung der Pflegesituation stehen somit als Formulierungshilfe zur Verfügung. Zusätzlich ist ENP mit Pflegezeitwerten verknüpft und ermöglicht damit die Messung des Pflegeaufwands.

552 Pflegediagnosen mit ENP-Praxisleitlinien

Zur Unterstützung des Pflegeprozesses werden der Pflegekraft zu einer Pflegediagnose eine entsprechende Auswahl an möglichen Kennzeichen, Ursachen und Ressourcen angeboten. Kennzeichen beschreiben, woran das Pflegeproblem zu erkennen ist, Ursachen verdeutlichen, warum das Problem entstanden ist und Ressourcen weisen auf positive Aspekte des Pflegeempfängers für den Behandlungsprozess hin. Eine Auswahl an möglichen Pflegezielen und -Interventionen wird ebenfalls vorgeschlagen. In der Grafik (siehe Link) wird beispielhaft eine Praxisleitlinie visualisiert ausgehend von einer Pflegediagnose mit jeweils einem ausgewählten Item aus den jeweiligen Kategorien.

Die aktuelle ENP-Version 2.9 (2014) besteht aus 552 Pflegediagnosen mit entsprechenden Praxisleitlinien. In vier Domänen und 21 Klassen stehen dem Nutzer rund 15.000 Items für die individuelle Abbildung des Pflegeprozesses eines Patienten/Bewohners zur Verfügung.

Beispiel für die Struktur einer ENP-Praxisleitlinie

Elektronische Anwendung in der Praxis

Die Standardisierung von ENP und der elektronische Praxiseinsatz ermöglichen es, Transparenz über den Prozess der pflegerischen Versorgung in den verschiedenen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung zu erhalten und die Pflegeinterventionen z. B. hinsichtlich der Ziele auf Wirksamkeit zu überprüfen.

Zusätzlich ist ENP mit Systemen der Leistungserfassung und Personalberechnung verknüpft (z. B. LEP Nursing 3 und PPR). Ebenso sind Crossmappings mit z. B. ärztlichen Klassifikationen, wie ICD-9, ICD-10 und OPS sowie Risikoeinschätzungsinstrumenten hergestellt.

Somit ist ENP nicht nur ein wertvolles und praxisorientiertes Instrument für Pflegende, sondern stellt auch eine solide Datengrundlage für Pflegecontroller, -manager und -wissenschaftler sowie Medizincontroller und Case-Manager zur Verfügung.

ENP ist in allen Pflegebereichen einsetzbar

So arbeiten mittlerweile Einrichtungen der vollstationären Krankenhausversorgung, Rehabilitation, Psychiatrie, Kurzzeitpflege sowie Heimeinrichtungen und ambulante Pflegedienste mit ENP – und das in vielen Ländern Europas.

Optimale sektorenübergreifende Kommunikation mit ENP

Durch den Einsatz von ENP als standardisierte Fachsprache z. B. in der Altenpflege gelingt es, dass alle Pflegekräfte den Gesundheitszustand eines Bewohners exakt und fachlich benennen können. Damit ist es möglich, dass alle Pflegekräfte innerhalb einer Einrichtung auch über die Einrichtungsgrenzen hinweg sektorenübergreifend (im Falle der Pflegeüberleitung) die pflegerische Kommunikation optimieren können. Die Bewohnersituation kann individuell beschrieben werden und ist dennoch für Dritte nachvollziehbar formuliert.

Formulierungshilfen nach PESR-Format

Durch den strukturellen Aufbau, den Ihnen ENP bietet – Formulierungshilfen nach dem vom MDS beschriebenen PESR-Format (Pflegeproblem, Einflussfaktoren/Ursachen, Symptome/Kennzeichen, Ressourcen des Patienten), – wird es möglich, den gesamten Pflegeprozess mit ENP zu beschreiben. Dabei ist die Pflegefachsprache nicht auf eine spezielle Einrichtung zugeschnitten, sondern in allen Bereichen einsetzbar, in denen Pflege stattfindet. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde für jede Einrichtungsart ein spezielles Setting, eine Auswahl an zutreffenden Inhalten, entwickelt.

ENP bietet einzigartige Praxisleitlinien

Mit ENP wird der gesamte Pflegeprozess unterstützt, da alle notwendigen Elemente zur inhaltlichen Beschreibung der Pflegesituation als Formulierung zur Verfügung stehen. Daneben ist ein weiterer großer Mehrwert für die Praktiker, dass ENP pflegediagnoseorientierte Praxisleitlinien anbietet. Die Praxisleitlinien schlagen dem ENP-Anwender konkrete handlungsleitende Maßnahmen vor. Diese basieren grundsätzlich auf aktuellem pflegerischem Fachwissen. Somit ist gewährleistet, dass ENP-Anwender immer auf der Höhe des aktuellen pflegewissenschaftlichen Stands arbeiten.

Für den Bereich der Krankenhausversorgung finden sich die ENP-Inhalte auch in dem Buch Praxisleitlinien Pflege wieder. Dem Buch liegt die spezielle Lernsoftware ENP-Trainer auf CD-ROM bei. Für den Einsatz in einer elektronischen Patientenakte ist ENP auch als Datenbank verfügbar.

Weitere Infos: Buch Praxisleitlinien Pflege | ENP-Trainer | Elektronische Patientenakte

Das Entwicklerteam der Pflegeklassifikation ENP

Pia Wieteck

Dr. rer. medic. Pia Wieteck

Die Leiterin und Gründerin des ENP-Entwickler­teams arbeitete nach Abschluss ihrer Gesundheits- und Krankenpflege­ausbildung fünf Jahre in verschiedenen Fachbereichen der ...

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Sebastian Kraus

Sebastian Kraus, M.Sc.

Nach Abschluss seiner Krankenpflegeausbildung im Jahr 2003 sammelte Herr Kraus mehr als sechs Jahre Berufserfahrung in einem Akutkrankenhaus der überregionalen Schwerpunktversorgung ...

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Simon Berger

Simon Berger, M.Sc.N.

Der Pflegewissenschaftler und EOQ-Qualitäts­manager sammelte drei Jahre Berufserfahrung als examinierter Krankenpfleger im Bereich der ambulanten Pflege und Behindertenbetreuung ...

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Isabella Schmidpeter

Isabella Schmidpeter, MPH

Im Anschluss an ihre Ausbildung zur staatlich examinierten Gesundheits- und Krankenpflegerin im Jahre 2002 arbeitete sie mehr als acht Jahre am „Point of Care“ in verschiedenen ...

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Lisa Peters

Stephanie Hausherr, B.Sc. cand.

Frau Stephanie Hausherr ist examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin und hat im Rahmen Ihrer dreijährigen Ausbildung erste praktische Berufserfahrung gesammelt ... ...

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Lisa Peters

Lisa Peters, MPH

Die Gesundheitswissenschaftlerin studierte an den Universitäten Bremen und Maastricht (NL) Public Health mit den Schwerpunkten Gesundheitsmanagement und ...

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Oliver Schuler

Oliver Schuler, Dipl.-Ing.

Er ist spezialisiert auf Softwarekonzeption, Projekt- und Prozessmanagement, sowie Datenbank­management und Datenanalyse. Oliver Schuler leitet die IT-Abteilung zum Management ...

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Thorsten Benthin

Thorsten Benthin

Der examinierte Krankenpfleger arbeitete u. a. als Stationsleiter und EDV-Koordinator, bevor er zusätzlich eine Berufsausbildung zum Fach­informatiker für Anwendungsentwicklung ...

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Johannes Funk

Johannes Funk, B.Sc.

Nach seiner Ausbildung zum staatlich examinierten Altenpfleger und einem Studium mit Abschluss Pflegemanagement an der Hochschule Fulda im Jahr 2010 sammelte er ...

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Holger Mosebach

Dr. Holger Mosebach

Er studierte Germanistik (Literaturwissenschaft und Linguistik), Anglistik und Deutsch als Fremdsprache in Kassel und Dublin. Im Anschluss daran promovierte er zum Dr. phil. in ...

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Christine Rabl

Christine Rabl, Dipl.-Übers.

Frau Rabl studierte Französisch und Spanisch am Fachbereich Angewandte Sprach- und Kultur­wissenschaft (FASK) in Germersheim, an der Université Haute Bretagne Rennes 2 (Frankreich) ...

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Elisabetta De Vecchis

Elisabetta De Vecchis, M.A.

Die Fachübersetzerin hat 2008 hat ihren Master of Arts an der Scuola Superiore per Interpreti e Traduttori in Forlì (Uni Bologna), Italien, erfolgreich abgeschlossen. Thema ihrer Abschlussarbeit ...

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Ehemalige Mitglieder des ENP-Entwicklerteams:

  • Dr. Monika Linhart (2013 bis 2015)
  • Till Brandt, B.A. (2010 bis 2013)
  • Dr. Anke Helmbold (2009 bis 2013)
  • Britta Opel, Dipl. Pflegewirtin (2004 bis 2009)
  • Dr. rer. medic. Norma Huss (2006 bis 2008)
  • Heidi Knöbl, Lehrerin für Pflegeberufe (2002 bis 2006)

Wissenschaftlicher Beirat

Der Beirat wurde als unabhängiges Gremium 2004 mit der Zielsetzung gegründet, die ENP-Weiterentwicklung konstruktiv voranzutreiben und im Rahmen eines wissenschaftlichen Diskurses auftretende Fragen zu beantworten. Der sich aus Experten unterschiedlicher Disziplinen zusammensetzende Beirat tagt in regelmäßigen Abständen.

Hr. Prof. Gunnar Haase Nielsen

Prof. Gunnar Haase Nielsen ist Professor für Pflegewissenschaft an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt. Sein beruflicher Weg begann in der Universität Kopenhagen und setzte sich an der Universität Aalborg fort. Außerdem war er Forschungsdirektor am Danish Institute for Health and Nursing Research (DIHNR). Gunnar Haase Nielsen befasst sich u. a. mit der Entwicklung der Internationalen Klassifikation pflegerischer Praxis (ICNP®).

Hr. Dr. Folker Caroli

Dr. Folker Caroli ist Sprachwissenschaftler der Universität Hildesheim. Seine Hauptarbeitsgebiete sind Informationswissenschaft, Computerlinguistik sowie maschinelle und maschinengestützte Übersetzung. In diesem Kontext war er maßgeblich beteiligt an den E-Learning-Projekten Virtueller Campus und MEUM (Modulentwicklung Übersetzungsmanagement). Zuvor war der ehemalige Assistenzprofessor mit Schwerpunkt Sprachwissenschaft Französisch und Deutsch an der Uni Bremen als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als Vertretung einer Professur am Institut der Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Informationswissenschaften an der Universität Saarland tätig, wo er u.a. die Leitung des Projekts „Multilingualer Zugang zu Informationssystemen der Saar-Lor-Lux-Region (Bedarfs- und Machbarkeitsstudie)" übernahm sowie an weiteren nationalen und EU-Projekten (u.a. VERBMOBIL, EUROTRA-D, LS-GRAM) mitwirkte.

Fr. Mag. Dr. Berta Schrems

Dr. Berta Schrems studierte Soziologie an der Universität in Wien und arbeitete als Personal- und Organisationsentwicklerin. Sie war Professorin für Pflegewissenschaft an der Fachhochschule in Frankfurt am Main. Sie ist freiberuflich tätig als Professorin für Pflegewissenschaft in Lehre, Forschung und Beratung der Pflege sowie in den Bereichen der Personal- und Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen.

Hr. Wolfram Fischer, lic. oec.

Wolfram Fischer ist Betriebswirtschaftler (lic. oec. HSG) mit Vertiefungsgebiet Operations Research und Informatiker. Er ist u. a. Mitglied im „Patient Classification Systems International (Europe) und in der Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheitspolitik (SGGP), in der Schweizerischen Gesellschaft für Medizinische Informatik (SGMI).

Seine Schwerpunkte liegen auf Forschungsarbeiten und Publikationen zur Leistungsmessung in Krankenhäusern und zu Patientenklassifikationssystemen aus ärztlicher und pflegerischer Sicht, auf der Analyse und Visualisierung medizin-ökonomischer Daten sowie auf der Entwicklung des TAR-Patientenklassifikationssystems für Rehabilitationskliniken (statistischer Teil).

Weitere wichtige Arbeiten sind der Vergleich von Instrumenten zur Leistungserfassung in der Pflege, die Erstellung von Konzepten für Kostenträgerrechnungssysteme in Krankenhäusern, die Aufbereitung und Auswertung der Daten aller schweizerischen Krankenkassen aus der Erhebung zur Prämiengenehmigung des Schweizerischen Bundesamts für Gesundheit (BAG), die Entwicklung und Programmierung eines Klinik-Informationssystems, das auf der Krankengeschichte als Zentrum der Applikation aufbaut sowie die wissensbasierte Weiterverarbeitung der dort gesammelten Daten unterstützt.

Fr. Prof. Dr. rer. pol. habil. Sabine Bartholomeyczik

Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik ist Inhaberin des Lehrstuhls für Epidemiologie-Pflegewissenschaft am Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke und Mitglied in verschiedenen Gremien auf Landes- und Bundesebene. Zuvor war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundesgesundheitsamt und Professorin für Pflegewissenschaft an der FH Frankfurt am Main.

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf den Arbeitsbedingungen in der Pflege, Pflegebedürftigkeit und Pflegebedarf, Pflegediagnostik, standardisierte Assessment-Instrumente und Klassifikationen, Entwicklung von Qualitätsstandards, Pflegedokumentation sowie Qualität in der stationären Altenpflege.

Frau Prof. Dr. Bartholomeyczik beendete ihre Mitarbeit im Wissenschaftlichen Beirat im März 2011. Wir danken ihr an dieser Stelle für ihre Tätigkeit.

Video

Besuchen Sie auch unseren Youtube-Kanal unter: https://www.youtube.com/recomsoftware

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